Überwachungsgeräte


 

Die Technik auf einer kardiochirugischen Intensivstation erschlägt häufig betroffene Eltern.

Der erste Schock vergeht aber in der Regel sehr schnell.

Die Eltern gewöhnen sich rasch an den Gerätepark, und die Geräusche und Alarme werden von Tag zu Tag vertrauter.

In aller Regel werden die Geräte recht schnell als "Freund" gesehen. 

Die ganze Technik ist sehr wichtig um den Krankheitszustand des Kindes zu jedem Zeitpunkt optimal beurteilen zu können.

Welche Geräte zum Einsatz kommen ist immer vom aktuellen Zustand des Kindes abhängig.

 

Um Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, werden wir auf den nächsten Seiten die geläufigsten vorstellen.

Das bedeutet aber nicht, dass alle Geräte zwingend und immer bei jedem Patienten zum Einsatz kommen.

 

Alle Kinder benötigen einen Monitor, es gibt wie bei jedem technischen Gerät natürlich auch in der Medizin unterschiedliche Anbieter.

Alle Monitore geben aber die Herzfrequenz und die Sättigung wieder.

Sie werden durch eine  Blutdruckmessung ergänzt. 

Das bedeutet, das Kind hat eine  Blutdruckmanschette an einer Extremität angeschlossen, und das Gerät pumpt die Manschette in regelmäßigen Abständen zur Messung auf.

Vielerorts nennt man das NIP-Messung.

Der Zyklus der Messung kann gewählt werden und richtet sich nach dem Befinden des Kindes.

Bei aktiven Kindern gibt es immer wieder einmal einen Fehlalarm bei der Messung.  

Nicht erschrecken, es passiert nichts, das Personal registriert den Alarm.  

Auf dem unten abgebildeten Monitor ist die andere Möglichkeit der Blutdruckmessung gezeigt, die arterielle Messung.

Diese wird in einem gesonderten Punkt beschrieben.    

Der Monitor zur Überwachung der Körperfunktionen/Vitalwerten

 

Der Monitor ist nur so schlau wie sein Bediener. Das Pflegepersonal stellt die Alaramgrenzen auf das jeweilige Kind mit seinem speziellem Überwachungsbedarf ein. Diese richten immer nach der Akutsituation und dem Kind.

 

NIEMALS dürfen Eltern, auch wenn sie lange auf einer Station mit ihrem Kind verweilen, Fehlalarme eigenständig löschen! 

Bei Langzeitpatienten kann es evtl. besondere Absprachen geben. Regelungen  werden mit dem Team und den Eltern zuvor besprochen.